Satzung

AIHE e. V. Satzung

Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Verein der Ivorer aus Hannover und Umgebung“ im Folgenden „AIHE e.V.“ genannt.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Hannover und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
4. AIHE ist ein soziokultureller, unpolitischer und weltlicher Verein.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Fördern der Integration von Ivorerinnen und Ivorern in Hannover und Umgebung, Unterstützung von Neuankömmlingen beim „Hineinfinden“ ins deutsche Leben.
2. Stärken des Gemeinschaftsgefühls zwischen den Ivorerinnen und Ivorern in Hannover.
3. Austausch von gesammelten Erfahrungen im deutschen Alltag.
4. Fördern der Teilhabe von Ivorerinnen und Ivorern am gesellschaftlichen Leben in Hannover durch Aktivitäten, beispielsweise im Bereich von Kultur, Sport und Feierlichkeiten.
5. Die Elfenbeinküste mit ihren vielfältigen Kulturen den Hannoveranerinnen und Hannoveranern näher bringen, beispielsweise durch die Organisation von Veranstaltungen.
6. Bieten eine Plattform für einen interaktiven Austausch zu wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und karitativen Themen.
7. Unterstützen karitativer Projekte in der Elfenbeinküste.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung AO1977 (Stand Oktober 2000), 3. Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“.
2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlichen Zwecke. Alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein führt als Mitglieder:
1. Ordentliche Mitglieder, die sich aktiv an den Aufgaben des Vereins beteiligen und den Verein zusätzlich regelmäßig mit ihren Beiträgen unterstützen.
2. Ehrenmitglieder, die ein bestimmtes Projekt oder eine spezielle Aufgabe im besonderen Maße unterstützen möchten.
3. Ordentliches und Ehrenmitglieder kann jede natürliche oder juristische Person oder Personenvereinigung werden, die den Vereinszweck anerkennt und bereit ist den Verein aktiv oder passiv zu fördern.
4. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
5. Jedes Mitglied ist zur Einhaltung der Vereinssatzung und der weiteren Ordnung des Vereins im Rahmen seiner Tätigkeit verpflichtet.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes oder mit der Auflösung des Vereins.

2. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer einmonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
3. Der Ausschluss eines Mitglieds kann mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt.
4. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Die Mitgliederversammlung. Das Mitglied hat die Möglichkeit während der Mitgliederversammlung, sich vor dem Ausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1 Die Mitgliederversammlung
2. Der geschäftsführende Vorstand
3. Der Vorstandsbeirat

§ 7 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
b) Entlastung des Vorstands,
c) (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
d) über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen.
e) Bildung weiterer Organe

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins mindestens einmal jährlich einberufen. Die Einladung erfolgt vier Wochen vorher per E-Mail durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung.

3. Die Einladung wird an die zuletzt mitgeteilte E-Mail-Adresse gerichtet. Für die Aktualität und Erreichbarkeit der E-Mail-Adresse ist jedes Mitglied selbst zuständig. Zusätzlich wird die Einladung zur Mitgliederversammlung auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht.

4. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:

a) Bericht des Vorstands,
b) Festsetzung der Beiträge für das laufende Geschäftsjahr bzw. Verabschiedung von Beitragsordnungen,
c) Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

5. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

6. Spätere Anträge, die während der Mitgliederversammlung gestellt werden können, sind Dringlichkeitsanträge. Die werden auf die Tagesordnung gesetzt, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge (Dringlichkeitsanträge) zustimmt.

7. Über folgende Punkte, die einschneidende Bedeutung für den Verein und das Vereinsleben haben, können keine Beschlüsse im Wege eines Dringlichkeitsantrages gefasst werden: Satzungsänderung, Wahl, Entlastung, Beitragsfestsetzung, oder Belastung sowie Auflösung des Vereins.

8. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder, dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe, vom Vorstand verlangt wird.
9. Der/die Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung eine/n besonderen Versammlungsleiter/in bestimmen.
10. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Monaten nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von dem Versammlungsleiter sowie dem Protokollführer unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied eingesehen werden.

§ 8 Stimmrecht, Beschlussfähigkeit

1. Stimmberechtigt sind aktive Mitglieder. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahrs eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.

2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

3. Die Versammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
4. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Abstimmungen sind nur dann schriftlich und geheim durchzuführen, wenn dies auf Verlangen von mindestens 5 der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder ausdrücklich verlangt wird.
5. Zur Satzungsänderung ist die Mehrheit von 2/3 (Zweidrittel) der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

6. Für die Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine 3/4 (Dreiviertel) Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

7. Bei Zweckänderung des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung nicht erschienener Mitglieder ist schriftlich einzuholen.

§ 9 Geschäftsführender Vorstand

Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern:

 Einem/einer Vorsitzenden
 Seinem/seiner Stellvertreter/in
 Einem/einer Kassenwart/in

Der erweiterte Vorstand setzt sich neben den Mitgliedern des Vorstandes zusätzlich Zusammen aus:

 Einem/einer Schriftführer/in und bis zu 3 Beauftragter

1. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger im Amt.
2. Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung einsetzen.
3. Der/die Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich alleinvertretungsbefugt. Der/die stellvertretende Vorsitzende und der/die Kassenwart/in vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam.
4. Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn 2/3 (Zweidrittel) der Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
5. Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und vom Protokollführer unterzeichnet.
6. Scheidet ein gewähltes Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der aktiven Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
7. Der Vorsitzende kann die Zahl der gewählten Mitglieder hinaus ergänzen, indem er Personen wegen ihres Sachverstandes oder ihres besonderen Engagements für die Vereinsarbeit ernannt. Ernannte Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder des Vereins sein und sind im Vorstand stimmberechtigt.
8. Der Vorstand kann im Einzelfall Mitgliedsbeiträge ganz oder teilweise erlassen.

§ 10 Vorstandsbeirat

1. Die Mitglieder des Vorstandsbeirats werden vom Vorsitzenden ernannt und entlassen.

2. Der geschäftsführende Vorstand wird unterstützt durch einen Vorstandsbeitrat. Er unterstützt den geschäftsführenden Vorstand bei der Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Die Mitglieder des Vorstandsbeirats sind dem geschäftsführenden Vorstand gegenüber weisungsgebunden.
3. Die Mitglieder des Vorstandsbeirats haben das Recht an den Vorstandssitzungen des geschäftsführenden Vorstandes beratend teilzunehmen. Sie haben kein Stimmrecht.

§ 11 Kassenführung und –Prüfung

1. Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Mitgliedsbeiträgen, Aufnahmegebühren, Verkauf von Mitgliedskarten, Zuschüsse, Spenden jeglicher Art und Erlösen aus kulturellen Veranstaltungen aufgebracht.
2. Der Kassenwart ist verpflichtet, alle Einnahmen und Ausgaben getrennt nach Belegen laufend zu buchen. Aus den Belegen müssen Zweck der Zahlung und Zahltag ersichtlich sein. Vom Kassenwart sind nur Zahlungen zu leisten, wenn sie vom geschäftsführenden Vorstand angewiesen sind.
3. Die Kasse ist durch gewählte Kassenprüfer mindestens einmal im Jahr zu Prüfen. Er ist für die Kontrolle des Vorstandes im Interesse des Vereins verantwortlich. Er kann jederzeit Auskünfte und Berichte in allen wesentlichen Finanz Angelegenheiten von dem Vorstand verlangen.
4. Nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres hat den Kassenprüfer vor der Mitgliederversammlung die Kassenführung, ihre Bestände und Belege sowie die Jahresrechnung zu prüfen und das Ergebnis der Versammlung bekannt zu geben.
5. Der Kassenprüfer wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.

§ 12 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke benennt die Mitgliederversammlung einen Liquidator. Dieser vergibt, nach Begleichung der Schulden, die verbleibenden Vermögenswerte kostenlos an die Hilfsorganisation SOS Kinderdörfer, die sie unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.
3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Hannover, den 06.12.2015