Tag der afrikanischen Frau 2016

Bericht der Veranstaltung/ 

Rahmenthema: Die Afrikanischen Frauen in Deutschland und Ihre Integration

Gefördert durch die niedersächsische Lotto Sport Stiftung und die Landeshauptstadt Hannover

Der AIHE e.V. ist der Verein der Ivorer aus Hannover und Umgebung. Anlässlich des jährlichen Internationalen Frauentags am 08. März hat der AIHE e.V. eine Veranstaltung organisiert, in Kooperation mit dem Verein ARMA e.V. Die Veranstaltung fand am 12. März 2016 am Brabrinke 14, im Stadtteil Döhren statt. Namhafte Persönlichkeiten – unter anderen die stellvertretende Bürgermeisterin von Hannover Frau Regine Kramarek – waren anwesend. Zahlreiche Vertreter anderen Vereine und Organisationen aus Hannover und Niedersachsen sowie eine sehr große Delegation aus Hamburg waren dazu gekommen um den Tag der afrikanischen Frau zu zelebrieren.

Nicht zuletzt kamen viele Bürger und Bürgerinnen aus Hannover, darunter viele deutsche- und ausländische Bürger. Es war sehr bunt, da die Themen; Frau, Integration, Flüchtlinge und Partizipation, sowie gesellschaftlicher Teilhabe interessierten.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Mamadou Ballo, Vorstandsvorsitzender der AIHE e.V. und von Herrn Sangaré Aliou, Vorstandsvorsitzender von ARMA e.V. eröffnet. Dabei begrüßten sie sehr herzlich die Gäste.

Programmpunkte waren nach der Rede der Vorstandsvorsitzenden, ein Vortrag mit anschließender Diskussion. Das Thema war „Afrikanische Flüchtlingsfrauen in Hannover und ihre gesellschaftliche Teilhabe“ mit der Referentin Roukia Maas – Soziologin und Dipl.- Kooperationsökonomin aus Afrika. Frau Maas hielt den Vortrag über die Integration, die Partizipation und Teilhabe der afrikanischen Frauen in Hannover.

Dazu wurde in einer Podiumsdiskussion sowohl über die Situation und Lebensbedingungen der Flüchtlingsfrauen als auch das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Frauen diskutiert. Eine lebhafte Diskussion fand mit Beiträgen von zahlreichen anwesenden Frauen aus verschiedenen Kulturen mit und ohne Migrationshintergrund statt.

Dabei wurde die Moderation von Johana Sharon Tedjo  Ingenieurin aus Kamerun meisterhaft durchgeführt.

Danach folgte eine Trommel-Party mit Uli Meinholz und ihrer Gruppe, eine deutsche Frauen-Djembe-Gruppe.

Im weiteren Programm war ein Aktionstheater über Migration und kulturellen Wandel. Das Aktionstheater widmete sich dem Alltag afrikanischer Flüchtlingsfrauen in der Leine-Metropole Hannover. Das Thema Bildung und Erziehung und dessen Wichtigkeit wurde auch aufgegriffen

Gegen 17 Uhr ging die Veranstaltung weiter mit Kinderwelten. Es wurden spontane Tanz- und Musiksessions von Kindern präsentiert. Ein Gedicht für alle Frauen und Mütter der Welt wurde wunderbar von einem 10 jährigen Mädchen vorgelesen.

Im Anschluss an die Kinderwelten gab es eine wunderschöne afrikanische Trachtenschau. Die afrikanischen Flüchtlingsfrauen haben die Trachten und Schmuck aus ihrer Heimat präsentiert.

Zu guter Letzt gab es eine Vorstellung der afrikanischen Küche, wobei afrikanische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern angeboten wurden.

Alle Gäste und Besucher haben sich willkommen gefühlt! Afrikaner, Hannoveraner, Migrantinnen aus anderen Ländern und Kulturen haben den Tag genossen und alle waren zufrieden mit den Diskussionen und dem Austausch rund um das Thema Integration und die Probleme, mit denen die afrikanischen Flüchtlingsfrauen in Hannover konfrontiert sind.

Gegen 19 Uhr klang der erste Teil der Veranstaltung aus. Der zweite Teil war geprägt von Tanzen, Geselligkeit und Party, bis spät in den Abend.

Dabei wurden bereits um 19 Uhr die offiziellen Gäste und die Institutionen verabschiedet. Vereinsvorsitzender Herr Mamadou Ballo drückte sein Dankeschön an den Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostok aus, vertreten durch die stellvertretende Bürgermeisterin von Hannover Frau Regina Kramarek, sowie an die Stadt Hannover und ihre Mitarbeiter, die Förderer und Unterstützer des Vereins, die Vereine und Organisationen die anwesend waren, sowie an die Ehrenamtlichen und nicht zuletzt auch an die niedersächsischen Lotto Sport Stiftung für die Förderung der Veranstaltung.